T-Mobile USA baut Unternehmen um

T-Mobile USA baut Unternehmen um

Einer Mitteilung von T-Mobile USA zufolge strukturiert das Unternehmen sein US-Geschäft weiter um. Dazu werden zunächst sieben von 24 Callcentern geschlossen. Davon werden 1.900 Mitarbeiter betroffen sein.

Umorganisation bis Ende Juni

Nach Angaben des Unternehmens ist die Umorganisation der Callcenter ein wichtiger Schritt, um die Konkurrenzfähigkeit zu erhalten und in ein weiteres Wachstum investieren zu können. Bis Ende Juni 2012 sollen die geplanten Maßnahmen abgeschlossen sein.

Von der Umstrukturierung sind T-Mobile zufolge insgesamt 3.300 Mitarbeiter betroffen, von denen aber 1.400 auf Positionen in anderen Callcentern umverteilt werden. Wie der T-Mobile USA-Personalchef Larry Myers betonte, verfüge man über hochqualifizierte Mitarbeiter, die die Callcenter-Kunden perfekt betreuen könnten.

AT&T zahlt insgesamt vier Milliarden US-Dollar

Nachdem der Verkauf der US-Mobilfunksparte an AT&T am Widerstand der US-Wettbewerbshüter gescheitert war, muss das Unternehmen nun den Anschluss an die Konkurrenz suchen. Insgesamt müssten Unternehmensangaben zufolge etwa vier Milliarden US-Dollar investiert werden. Dabei geht es vor allem darum, das LTE-Netz weiter auszubauen um auch im neuen schnellen 4G-Netz präsent zu sein. Zuletzt wanderten Kunden aufgrund der unzureichenden T-Mobile-Netze ab. Nach dem Scheitern des Geschäftes mit AT&T hatte T-Mobile USA eine Vertragsstrafe in Höhe von drei Milliarden US-Dollar erhalten. Außerdem können einige Funkfrequenzen des Rivalen AT&T genutzt werden. Der Wert der gesamten Entschädigungszahlung liegt somit bei rund vier Milliarden US-Dollar.