Über die richtigen Zugangsdaten für die Datendienste der Netzbetreiber

In den zurückliegenden Tagen erschienen einige Beiträge über die Einstellung von Internet-Zugangspunkten im Handy, die sich auf eine Veröffentlichung der Computerzeitschrift „c`t“ beziehen.
Dazu nachfolgend einige grundsätzliche Ausführungen.

Identische Einwahl-Parameter

Während der WAP-Zugang entsprechend der Bedienungsanleitung generell im Handy selbst konfiguriert wird, stehen für die Einwahl für die paketvermittelten Datendienste verschiedene Zugangspunkte oder APNs zur Verfügung.

Grundsätzlich sind diese für Nutzung von GPRS, UMTS, EDGE HSDPA identisch.

Handys, die bei einem der Netzbetreiber erworben wurden, enthalten dafür meist schon die vorkonfigurierten Daten. Für auf dem freien Markt erworbene Handys oder nach einem Wechsel des Anbieters, muss diese Einstellung jedoch selbst vorgenommen werden.

Der „richtige“ Zugangspunkt

Die Zugangspunkte unterscheiden sich nicht nur nach dem jeweiligen Anbieter, sondern können auch unterschiedlich für einzelne Tarife gestaltet sein. So ist es ratsam, vor allem bei der Verwendung von Flatrates immer den vom Anbieter vorgegebenen Zugangspunkt zu nutzen, um besonders kostensparend zu telefonieren.

Allerdings betreiben verschiedene Provider auch mehrere APNs. Bei älteren kann es dabei vorkommen, dass sie nicht nach dem verbrauchten Datenvolumen sondern zeitbasiert, zu Ungunsten des Nutzers abrechnen.

Als Einwahlnummer für einen GPRS/UMTS-Datendienst fungiert *99#.

Die Einwahldaten und die APN der Netzbetreiber gelten auch für die meisten der ihre Netze nutzenden Discounter, so beispielsweise der APN „internet.t-mobile“ der Telekom auch für Congstar, klarmobil oder simply.

Einige von ihnen realisieren jedoch den Zugang zum Internet über eigene Zugangspunkte. Zu ihnen gehören unter anderem Tschibo, BILDmobil oder mp3mobil.