Ein Tablet-PC, der auch als Schreibtafel- oder Notizblock-PC bezeichnet werden kann, zeichnet sich in erster Linie durch seine Bedienung mittels eines Eingabestiftes aus.
1991 kam ein Stift als mögliche Alternative zur Maus erstmals ins Gespräch; zehn Jahre danach führte Microsoft mit dem praktischen Einsatz eines Stiftes den Begriff des Tablet-PC ein.
Heute bilden Tablet-PCs eine eigene Gerätekategorie, die sich zwischen Laptop und Smartphone einordnen lässt.
Ihre hauptsächlichen Unterscheidungsmerkmale zum Notebook sind die Bedienung mit nur einer Hand, das auf Stift und Berührung reagierende Display und die Form des Gehäuses.
Dagegen entsprechen Festplatte, Prozessor und Arbeitsspeicher weitestgehend der Ausrüstung eines klassischen PCs.
Die zum Einsatz kommenden Betriebssysteme sind meistens austauschbar.
Über ein in den Tablet-PCs enthaltenes Mikrofon ermöglichen verschiedene Betriebssysteme auch eine Spracheingabe.
Tablet-PCs sind im zwei Bauarten erhältlich. Die Ausführung als Convertibles kennzeichnet die Grundform eines Notebooks, dessen Display sich so drehen lässt, dass eine flache Form entsteht. Als Slates ist das Display starr und flach gestaltet und ohne Tastatur nur über Stift und Finger zu bedienen.
Hauptsächliche Verwendung finden Tablet-PCs in Konferenzen und bei Verkaufsgesprächen, in Verbindung mit Lernsoftware in Lehreinrichtungen, zur Bildschirmpräsentation und für eine meist professionelle Anwendung im Outdoor-Bereich.